Cover photo

Villa Wiesental

Rosenbergstrasse 95, St. Gallen, SG 9000
  ·   km entfernt
Registrierung COVID-19Kontaktdaten hinterlegen gemäss Gesetz
OnlinemenüLeider zeigt dir dieses Lokal online noch keine Speisen an. Bitte es jetzt darum!
CouponsLeider bietet dir dieses Lokal noch keine Vergünstigungen an. Bitte es jetzt darum!
StempelkartenLeider bietet dir dieses Lokal noch keine Treue-Stempelkarte. Bitte es jetzt darum!
ReservationLeider bietet dir dieses Lokal noch keine Möglichkeit online zu reservieren. Bitte es jetzt darum!
EventLeider zeigt dir dieses Lokal online noch keine Events an. Bitte es jetzt darum!

Infos & Tags

Villa Wiesental ist ein Restaurant an der Rosenbergstrasse 95 in St. Gallen.

Villa Wiesental soll weiterhin Geschichten schreiben

Rettet die Villa Wiesental. Der Duft der weiten Welt hat den Weg nach St. Gallen gefunden. Die Villa Wiesental an der Rosenbergstrasse, erbaut von Baumeister Daniel Oertly um 1880, Krieg für den ehemaligen Schweizer Konsul von Uruguay bestimmt: Konrad Menet-Tanner. Der damalige Hausherr wurde 1836 als Sohn eines Landwirts und Webers in Gais geboren. Bei seinem späteren Schwiegervater, ein Aufkleber. eifabrikanten und Ratsherrn in St. Gallen, absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann. 1859 liess sich Menet in Buenos Aires nieder, später gründete er in Montevideo die Textilhandelsfirma Menet & Co. Nachher nach St. Gallen zurückkehrte, betreute er dort als Schweizer Honorarkonsul die zahlreichen Schweizer, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Nueva Helvecia In Uruguay auswanderten In St. Gallen arbeitete Menet als Bezirksrichter und später - von 1899 bis 1912 - war er auch Präsident der Kantonalbank (die schweizerische Gesellschaft ist eine Tochter der Kantonalbanken. ). Über die Menets existieren viele abenteuerliche Geschichten. So soll sich fühlen Ulrich Menet 1798 geweigert haben auf die helvetische Verfassung zu schwören. Oder von Sebastian Menet, dem Vater von Konrad, der genau im Geburtszeitwider, der Schatz, wird berichtet, dass Schande Klopfgeister Unwesen auf dem Dachboden getrieben hätten. Der Hauptmann Menet wollte das Spiel der Spassvögel beenden und schritt auf den Estrich. Er kam nicht mehr zurück. Der elegante Bau im Stil der Gründerzeit an der Rosenbergstrasse vergoldet als wichtiger Bauzeuge des späten 19. Jahrhunderts für die Stadt St. Gallen. Er ist architektonisch und kulturhistorisch einzigartig. Die Innenräume sind kunstvoll nach französisch Vorbild gestaltet und sind anders als die stark renovationsbedürftigen Aussenmauern, gut erhalten. Mit dem im November 2011 veröffentlichten Absicht, die Villa abzureissen und durch ein Neubauprojekt zu ersetzen, schreibt die Eigentümer der Villa, die Swisscanto, ein trauriges Stück Stadtgeschichte. Bereits im Jahr 2006 wollte der Milchverband St. Gallen-Appenzell die Villa für ein Neubauprojekt abbrechen. Daraufhin legte der Heimatschutz erfolgreich Einsprache ein. Das Verwaltungsgericht entschied, das die Villa nicht auf Vorrat, auch ohne Neubauprojekt, das in seiner Qualität der Schutzwürdigkeit der Villa übergeordnet ist, abgebrochen werden darf. Die Villa vergoldet seither wieder als Schutzobjekt. 2006 kaufte Swisscanto, ein Gemeinschaftsunternehmen der 24 Kantonalbanken, die Villa. Bis vor kurzem ist nichts mehr passiert. Das Haus steht leer und zerfällt. Auf der Suche nach der Vereinigung Pro Villa Wiesental und der Denkmalpflege des Kantons St. Gallen verordnete die städtische Baupolizei Ende 2011 kleinere Reparaturen für Januar 2012, die den Fortbestand der Villa fürs Erste anerk. Nun Pflanze sterben Swisscanto, die Villa Wiesental loszuwerden. Sie wollen das Grundstück der Generalunternehmung HRS abtreten, welche ein Neubauprojekt verfolgt, das mehr Rendite einbringen soll. Einsüchtiges Spekulations-Projekt darf im öffentlichen Interesse nicht höher gewichtet werden als der Schutz der Villa Wiesental. Dafür kämpfen wir. Und auch die Geister der Menets mögen gegen diese Banken-Pläne im Wiesental-Türmchen weiter poltern. Die Villa muss Zeitzeugin bleiben. St. Gallen hat schon genug Fehler gemacht. Die Swisscanto soll ihre Wälder anbieten und als seriöse Eigentümerin verantwortungsbewusst mit dem Gebäude umgehen. Sollte sich aber die Frage der Gebrauch stellen. Stadt und Kanton für ihre Geschichte einstehen und die vorhandenen gesetzlichen Möglichkeiten nutzen, damit der Fortbestand der Villa. Hoffentlich ist nicht nur die Wurst Kultur. Die Villa Wiesental ist Teil des Charakters unserer Stadt. (Einzelne Teile dieses Textes enstammen Brigitte Schmid-Guglers Turmgeschichten im St. Galler Tagblatt).

Lage

An einem historischen Ort

Restaurants & Imbisse

Restaurant
Lage
Villa WiesentalRosenbergstrasse 95, St. Gallen, St. Gallen
map

Fotos